Aktuell!
Mirgliederversammlung und Vortrag "Kiosk im Orient"
Liebe Mitglieder und Freundinnen des 1.KCMO 06
Hiermit lädt der Vorstand herzlich ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung am
Donnerstag, dem 17. November 2011 um 18.00 Uhr
Im Museum Ostwall im Dortmunder U. 4. Stock
Im Anschluss findet dort um 19.00 Uhr der Vortrag der beiden Künstlerinnen
Andrea Knobloch und Silke Riechert über den Kiosk im Orient statt.
Wir sind sehr gespannt, etwas über die wahren Ursprünge des Büdchens zu erfahren.
Vorher jedoch ist folgende Tagesordnung abzuarbeiten:
1. Begrüßung des Vorsitzenden Jörg Wagner
2. Bericht der Schatzmeisterin Ruth Langen und deren Entlastung
3. Bericht über die Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr
4. Beratung über die Aktivitäten im kommenden Jahr
5. Sonstiges
Wir freuen uns darauf Sie/Euch wieder zu sehen.
Mit herzlichen Grüßen im Namen des Vorstandes
Ruth Langen
23. Oktober 2011 - Stadtspaziergang entlang der Rheinischen Straße in Dortmund
Dortmund, Kiosk Hiltropwall Ecke Lange Straße
zu erreichen zu Fuß ab Hauptbahnhof Dortmund in ca. 7 Min. Richtung Dortmunder „U“,2 Min. von der U – Bahnhaltestelle „Westentor“
Zeit: 23. Oktober, 15 Uhr
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Konzeption und Moderation: Jochen Nähle
Die Fußexkursion führt entlang der Rheinischen Straße, der westlichen Zufahrt in die City, und in die sich südlich anschließenden Wohnviertel bis zum Union Gewerbehof an der Huckarder Straße, dem ehemaligen Hoeschlabor. Das Gebiet nördlich der Rheinischen Straße bis zu den Eisenbahnlinien war ab ca. 1880 für ein Jahrhundert der Hauptstandort der Dortmunder Brauindustrie, dort befanden sich die Ritter -, Actien- und Union-Brauerei, um nur die größten zu nennen. Daneben prägte das Stahlwerk Union, später Hoesch Union, das Leben im gründerzeitlichen Arbeiterwohnviertel, das im 2. WK besonders entlang der Rheinischen Straße stark beschädigt wurde. Durch den Niedergang der ansässigen Industrien
wurde das Quartier zu einem Stadtraum, in dem der Strukturwandel besonders augenfällig wird. Durch verschiedene stadtplanerische Maßnahmen – an der Spitze das Leuchtturmprojekt Dortmunder „U“ – soll der Negativtrend gestoppt werden. Erste Erfolge zeigen sich in der Ansiedlung einer lebendigen Kunstszene mit Ateliers und Ausstellungsräumen. Kioske gibt es natürlich auch noch, nur ist ihre Zahl - wie überall im Ruhrgebiet - beträchtlich geschrumpft.
Juli 2011 - Büdchen am Bahndamm
Stadtspaziergang zur Düsseldorfer Kioskkultur
Büdchen am S-Bahn Gleis, Station Düsseldorf Volksgarten
Fotografie: Andrea Knobloch
Treffpunkt:
Düsseldorf, Kreuzung Ackerstraße / Gerresheimer Straße
zu erreichen ab Hauptbahnhof Düsseldorf
- mit den S-Bahn Linien 1 und 6, Gleis 14 bis D-Wehrhahn, Ausgang Ackerstraße / Gerresheimer Straße
- mit den Bussen 725 oder 738 ab Bussteig 11 bis D-Elisabethkirche
Zeit: 10. Juli 2011, 11 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden
Konzeption und Moderation: Andrea Knobloch
Es geht zu Fuß und zwischendurch auch mal mit der Straßenbahn immer am Gleisring entlang, der die Düsseldorfer Innenstadt von den Stadtteilen Flingern und Oberbilk trennt. Der Gleisring umschließt ein Gebiet hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof, das bis in die frühen 80er Jahre Standort der Düsseldorfer stahlverarbeitenden Industrie gewesen ist. Die Stahlkocher mussten auf dem Weg zu ihren Arbeitsplätzen stets eine der wenigen Unterführungen durchqueren. Durch die Deindustrialisierung und die bis heute andauernde Umstrukturierung des Geländes hinter dem Bahndamm kam den "Trinkhallen" das zuverlässig durstige Stammpublikum, die vom Gießfieber geplagten Schichtarbeiter, abhanden. Trotzdem sind einige der Büdchen rechts und links der Gleisunterführungen heute noch vorhanden. Die Tour besucht eine Reihe dieser sonderlichen Konstruktionen, und endet mit einem improvisierten Picknick im Düsseldorfer Südpark.
zu Andrea Knobloch www.andreaknobloch.de
Herr Fleischer im art-Magazin